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Stadtentwicklung – nicht planbar aber blogbar

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Floridsdorf

Schlingermarkt – Im Eck

in Chancen/Stadtplanung by

Schnell gebloggt……

Ein Punkt der beim Blick auf den Stadtplan sofort ins Aug hupft, ist das Eck. Der Schlingermarkt liegt nämlich nicht zentral, sondern recht abgeschnitten. Richtung Norden ist gleich Gewerbegebiet, Richtung Osten die Schnellbahn, Richtung Westen die Autobahn. Rundherum gibt es kaum Baulücken. Die letzte große Lücke in der Peitlgasse wird aktuell verbaut, das Projekt heißt – kreativ – Triangel-21, 60 freifinazierte Wohnungen entstehen hier.

Hinter den Barrieren Bahn und Straße sind jedoch 2 interessante Entwicklungsgebiete. Richtung Westen entsteht gerade „Florasdorf“ . Dort werden im südlichen Abschnitt gerade, unter dem Motto „„generationen: wohnen florasdorf“, ein paar Hundert Wohnungen realisiert. Die Verbindung zwischen Peitlgasse und Pragerstraße war schon in meiner Kindheit ein „Geheimtipp“. Es war mein täglicher Schulweg in die Dunaugasse. Zum Benner war es dadurch auch nicht weit, wenn auch der Pisani immer die Nr.1 war, ist und bleibt. 20 Jahre sommertäglich ein Eis brennt sich in die Geschmacksnerven ein. Noch heute muß sich jedes Eisgeschäft damit messen.

Aber wieder zurück. Hier wird es sehr darauf ankommen, wie die Verbindung Brünnerstraße / Florasdorf gelöst wird. Für den Schlingermarkt wäre das wichtig. Früher gabs auch noch den Bahnsteg über alten Gleise. Heute ist dort die verlängerte Nordbrücke und zur Pragerstraße geht die 4 spurige Katushikastraße. Hier wäre eine ideale, schnelle Rad & Fußgänger Verbindung Zwischen Brünner & Pragerstraße. Die gibt es sonst erst wieder weiter draußen bei der Trillerstraße.

Viel interessanter ist jedoch eine andere Fläche. Nämlich der stillgelegte Frachtenbahnhof Floridsdorf:

frachtenbahnhof FloridsdorfHier ist Platz für rund 500 Wohnungen. Wichtig ist die Verbindung unter der Bahn. Ich weiß ein teures Unterfangen, aber es ist es wert. Der ganze Stadteil entlang der Leopoldauerstraße hat so einen Anschluß an den Schlingermarkt. Eine attraktive Unterführung, nur für Fußgänger und Radfahrer, birgt enormes Potenzial für den Markt.

Schlingermarkt – quo vadis?

in Chancen/Rundgang by

Der Schlingermarkt ist der Markt meiner Kindheit. 24 Jahre habe ich vis a vis, gleich bei der Remise, gewohnt. Wir waren dort immer einkaufen. Zuerst ging´s zum Konsum, dann weiter die frischen Sachen am Markt kaufen. Ab 6 bin ich mit Brille rumgelaufen, der  Optiker war gleich neben dem Konsum. Heute ist dort ein russisches Geschäft. Früher sorgten die Brillen für Klarheit, heute der Wodka.

Irgendwann hat dann der Niedergang vom Schlingermarkt begonnen. Gleich daneben ist zuerst ein Hofer eingezogen, dann der Spar. Vollsortimenter nennt man das heute. Weiter vorne ist das „ES“ entstanden, der Einkaufsspitz.

ES - Einkaufspitz
ES – Einkaufspitz

Der hat mittlerweile kapituliert, ist seit 2013 zu und wartet auf den Umbau zu einem Wohnbau. Hier hat der Schlingermarkt den längeren Atem gehabt.

Bei der WienWahl 2015 war der Jammer groß. Mein Grätzl wählte tiefblau. Ob der Schlingermarkt etwas damit zu tun hat? Vielleicht, er kann allerdings ein Schlüssel sein. Wenn es gelingt hier wieder einen lebendigen Ort zu schaffen, wird das gedankt.

Ich hab mir das im November einmal angeschaut und die Herausforderung, die Schwierigkeiten sind groß. Umso größer ist allerdings die Chance.

Bei meinem Rundgang sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

  • Der Markt ist groß, sehr groß.
  • Ein paar Stände hatte offen, ein paar nicht. Es gibt keine einheitlichen Öffnungszeiten
  • Die eigentliche Front ist komplett verparkt, der Markt öffnet sich nicht nach Außen.
  • Der Markt ist innen zum Teil überdacht, dass ist gut. Allerdings ist er dadurch zum Teil sehr dunkel.
    Aus meiner Zeit als Ladenbauer, weiß ich noch:

LICHT, LICHT, LICHT.

Die Herausforderungen sind immens. In den letzten Jahren sind ein paar Märkte in Wien wieder revitalisiert worden. Der Schlingermarkt steht sogar explizit im Koalitionsabkommen drinnen.
Was macht den Floridsdorfer Markt so schwierig? Zum einen sind die Stände im Eigentum der Standler_innen. Im Moment schafft man nicht einmal gemeinsame Öffnungszeiten.
Dann ist er sehr groß. Die Kaufkraft in der Umgebung ist in den letzten Jahren wahrscheinlich nicht explotiert. Die frühere Kundschaft kauft heute im Supermarkt.

Andere Märkte sind wieder belebter, rundherum hat aber eine Gentrifizierung eingesetzt. So kritisch das zu sehen ist, für die Märkte war das wahrscheinlich ein Motor. Brunnenmarkt, Karmelitermarkt, Vorgartenmarkt, Meidlinger Markt, nur ein paar Beispiele.

Beim Floridsdorfer Markt sind wir von einer Gentrifizierung weit entfernt. Das ist gut so. Möglichkeiten und Idee zur Belebung gibt es aber genug. Als erstes fällt mir ein

MACHT DEN MARKT AUF!

Standln öffnen, Autos weg.
Standln öffnen, Autos weg.

Die Standln zur Straße hin öffnen, die Parkplätze davor entfernen. Den Bauernmarkt an die Straße verlegen, den Markt näher zur Brünnerstraße bringen.

Mehr Ideen im Laufe der Zeit. Aber gnädig sein, ich spinn gerne rum, in dem Wissen, dass Vieles nicht realistisch ist. Der Markt ist es aber wert größer zu denken!

 

 

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